In der modernen Polymerverarbeitung sind gleichläufige, ineinandergreifende Doppelschneckenextruder (TSE) zu unverzichtbaren Geräten geworden, um ein effizientes, schnelles und präzises Mischen zu erreichen. Ihre einzigartige Fluiddynamik zwischen den Schnecken ermöglicht überlegene dispersive und verteilende Mischfähigkeiten, sei es beim Compoundieren von Polymeren mit Füllstoffen/Additiven oder beim Verleihen spezifischer Eigenschaften an Endprodukte. Der Hauptvorteil liegt im ausgefeilten Schneckendesign und der Optimierung der Prozessparameter, was eine gründliche Materialmischung und Leistungssteigerung ermöglicht.
Bei flexiblen Verpackungen dominieren biaxial orientierte Folien (Biax) aufgrund ihrer überlegenen physikalischen, mechanischen und Barriereeigenschaften. Da die Produktionskapazitäten oft mehrere Tonnen pro Stunde erreichen, weisen TSEs hinsichtlich des Kosten-Kapazitäts-Verhältnisses erhebliche Vorteile gegenüber Einschneckenextrudern (SSE) auf, was sie zur bevorzugten Wahl für neue Biax-Folienlinien macht.
Polymilchsäure (PLA) und Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind herausragende Biokunststoffe mit unterschiedlichen Verarbeitungseigenschaften. PLA erfordert typischerweise TSEs mit hohem Drehmoment für die Pelletverarbeitung, während die Pulverform von PHA optimierte Einzugszonendesigns erfordert. Die Experimente von Leistritz zeigen, wie segmentierte Schneckenkonfigurationen die Zufuhr- und Schmelzleistung verbessern.
Die Kombination mehrerer Extruder in Reihe ermöglicht die kostengünstige Produktion spezieller Materialien. Diese Systeme integrieren Einschnecken-, gleichläufige und gegenläufige Doppelschneckenextruder, um effektive Längen-Durchmesser-Verhältnisse von mehr als 100 L/D zu erreichen und so den sequentiellen Betrieb der Einheiten zu erleichtern.
Beispielsweise erfordert das Recycling von Polyvinylbutyral (PVB) aus Sicherheitsglas für Kraftfahrzeuge ein Tandemsystem mit zwei gleichläufig rotierenden TSEs zur Dehydrierung, Glasfaserdispersion, Füllstoffeinarbeitung und Pelletierung.
Der Überflugspalt – der Raum zwischen Schneckenspitze und Zylinderwand – ist der Ort, an dem Materialien einer intensiven Dehnungsmischung und planaren Scherkräften ausgesetzt sind. Die maximale Schergeschwindigkeit wird wie folgt berechnet:
Spitzenschergeschwindigkeit = (π × D × n) / (h × 60)
wobei D = Schneckendurchmesser, n = Schneckengeschwindigkeit und h = Überflugspalt. Bei einer 77,5-mm-Schraube mit 0,55-mm-Spalt bei 600 U/min erreicht dies 4867 s⁻¹.
Die Scherspannung (Schergeschwindigkeit × Viskosität) bestimmt die Wirksamkeit des dispersiven Mischens. Eine hohe Viskosität im Frühstadium fördert die Dispergierung, birgt jedoch das Risiko einer Zersetzung scherempfindlicher Materialien, während eine Viskositätsreduzierung im späteren Stadium die Belastung minimiert. Durch Kühlung kann die Schmelzviskosität erhöht werden, um bei Bedarf eine stärkere Dispersion zu erreichen.
Bei der Demontage erweisen sich Heizelemente mit einem Propangasbrenner und anschließend ein pneumatischer Schlaghammer mit Messingspitze (ähnlich wie bei Kfz-Abgaswerkzeugen) als wirksam:
In der modernen Polymerverarbeitung sind gleichläufige, ineinandergreifende Doppelschneckenextruder (TSE) zu unverzichtbaren Geräten geworden, um ein effizientes, schnelles und präzises Mischen zu erreichen. Ihre einzigartige Fluiddynamik zwischen den Schnecken ermöglicht überlegene dispersive und verteilende Mischfähigkeiten, sei es beim Compoundieren von Polymeren mit Füllstoffen/Additiven oder beim Verleihen spezifischer Eigenschaften an Endprodukte. Der Hauptvorteil liegt im ausgefeilten Schneckendesign und der Optimierung der Prozessparameter, was eine gründliche Materialmischung und Leistungssteigerung ermöglicht.
Bei flexiblen Verpackungen dominieren biaxial orientierte Folien (Biax) aufgrund ihrer überlegenen physikalischen, mechanischen und Barriereeigenschaften. Da die Produktionskapazitäten oft mehrere Tonnen pro Stunde erreichen, weisen TSEs hinsichtlich des Kosten-Kapazitäts-Verhältnisses erhebliche Vorteile gegenüber Einschneckenextrudern (SSE) auf, was sie zur bevorzugten Wahl für neue Biax-Folienlinien macht.
Polymilchsäure (PLA) und Polyhydroxyalkanoate (PHA) sind herausragende Biokunststoffe mit unterschiedlichen Verarbeitungseigenschaften. PLA erfordert typischerweise TSEs mit hohem Drehmoment für die Pelletverarbeitung, während die Pulverform von PHA optimierte Einzugszonendesigns erfordert. Die Experimente von Leistritz zeigen, wie segmentierte Schneckenkonfigurationen die Zufuhr- und Schmelzleistung verbessern.
Die Kombination mehrerer Extruder in Reihe ermöglicht die kostengünstige Produktion spezieller Materialien. Diese Systeme integrieren Einschnecken-, gleichläufige und gegenläufige Doppelschneckenextruder, um effektive Längen-Durchmesser-Verhältnisse von mehr als 100 L/D zu erreichen und so den sequentiellen Betrieb der Einheiten zu erleichtern.
Beispielsweise erfordert das Recycling von Polyvinylbutyral (PVB) aus Sicherheitsglas für Kraftfahrzeuge ein Tandemsystem mit zwei gleichläufig rotierenden TSEs zur Dehydrierung, Glasfaserdispersion, Füllstoffeinarbeitung und Pelletierung.
Der Überflugspalt – der Raum zwischen Schneckenspitze und Zylinderwand – ist der Ort, an dem Materialien einer intensiven Dehnungsmischung und planaren Scherkräften ausgesetzt sind. Die maximale Schergeschwindigkeit wird wie folgt berechnet:
Spitzenschergeschwindigkeit = (π × D × n) / (h × 60)
wobei D = Schneckendurchmesser, n = Schneckengeschwindigkeit und h = Überflugspalt. Bei einer 77,5-mm-Schraube mit 0,55-mm-Spalt bei 600 U/min erreicht dies 4867 s⁻¹.
Die Scherspannung (Schergeschwindigkeit × Viskosität) bestimmt die Wirksamkeit des dispersiven Mischens. Eine hohe Viskosität im Frühstadium fördert die Dispergierung, birgt jedoch das Risiko einer Zersetzung scherempfindlicher Materialien, während eine Viskositätsreduzierung im späteren Stadium die Belastung minimiert. Durch Kühlung kann die Schmelzviskosität erhöht werden, um bei Bedarf eine stärkere Dispersion zu erreichen.
Bei der Demontage erweisen sich Heizelemente mit einem Propangasbrenner und anschließend ein pneumatischer Schlaghammer mit Messingspitze (ähnlich wie bei Kfz-Abgaswerkzeugen) als wirksam: